Freitag, 3. Juli 2015

Frühstücksbrötchen zum Selbermachen



Heute ist genau das passiert, vor dem ich mich fürchte, seit ich fotografiere:
ein Digitalkamera-Totalausfall. 

Der Verschluss meiner Nikon hat sich von einem Klick auf den anderen geräuschvoll verabschiedet. Einfach so. Zurückgeblieben ist ein breiter, schwarzer Balken mittig über dem Foto und (m)ein fassungsloser Gesichtsausdruck. Und in meiner Ahnungslosigkeit (und Verzweiflung) musste ich gleich noch ein paar weitere Balken-Bilder schießen, um mich zu vergewissern, dass es meine Kamera gerade echt ernst meint. In der Hoffnung damit nicht noch mehr Schaden angerichtet zu haben, bin ich zum nächsten Service Point gedüst und darf nun 2-3 Wochen auf meine Kamera warten. Eine Ewigkeit. Die letzten fünf Jahre war ich schließlich nie einen Tag ohne. Ich bin so deprimiert.

Glücklicherweise konnte ich noch vor dem Kamera Blackout ein paar Bilder schießen.
Wie etwa die von meinen selbstgebackenen Brötchen, die übrigens geschmacklich ein Traum sind und perfekt für den Frühstücksbrunch am Wochenende sind. Habt ihr auch Lust darauf?




Für ca. 14 Weckerl

Das ist drin:

○ 500g Weizenmehl
○ 80g Butter
○ 500 ml Milch
○ Salz
○ 2 Eier
○ 1 Päckchen Germ (40g)

außerdem noch: Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Mohn, Sesamkörner, ...


So geht´s:

  • Das Mehl in eine große Schüssel geben, mit ca. 2 Tl Salz gut vermischen und eine Mulde in die Mitte drücken.
  • Die Butter in einem Topf schmelzen, die Milch dazugeben und leicht erwärmen, den zerbröselten Germ dazugeben und die Mischung gemeinsam mit einem Ei in die Mehlmulde geben.
  • Alles gut durchkneten, am besten mit dem Mixer (Knethaken) und anschließend ca. eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Auf einer bemehlten Fläche aus dem Teig 14 kleine Kugeln formen, auf einer Seite mit Ei bestreichen und in die Körner drücken. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Backrohr bei 200 Grad ca. 20 Minuten backen.
  • Kleiner Tipp: Wer gerne morgens frische Brötchen auf dem Tisch möchte, bereitet den Teig einfach am Abend vor, gibt ihn in einen Topf mit Deckel und stellt ihn über Nacht in den Kühlschrank. Das klappt auch.




Frühstücksliebe

Neben frischen Brötchen dürfen morgens auch verschiedene Früchte der Saison nicht fehlen, denn besonders jetzt im Sommer sind viele Obstsorten frisch und reif und man kann aus den Vollen schöpfen. Daher gibt es bei mir in den Sommermonaten täglich ein Hirse-Müsli mit frischen Früchten, wie Erdbeeren, Brombeeren, Aprikosen, Heidelbeeren oder Himbeeren, Melone oder Stachelbeeren. Ein echtes Muss für mich um gut (gelaunt) in den Tag zu starten.






Erlaube dir eine kleine Verrücktheit, sie wird wie Medizin wirken.




Die wunderschönen Schälchen, den tollen Brotkorb in Kupfer, der übrigens auch als Gemüse oder Obstkorb verwendet werden kann sowie die Glückstasse mit dem süßen Spruch habe ich bei tujuh gefunden. Besonders die Schalen find ich toll und sie ergänzen meinen Krug, ebenfalls von Aspegren, den ich gerne öfter mal zweckentfremde und als Blumenvase verwende.




Startet gut in ein schönes und sonniges Wochenende!
 
Alles Liebe,
Rebecca


Brotkorb in kupfer: HIER*
Glückstasse "Erlaube dir eine Verrücktheit": HIER*
Aspegren Müslischalen: HIER* 

 
* freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen von  tujuh.de









Donnerstag, 25. Juni 2015

Wohntrend: Naturmaterial Kork


Kork? Kork! 

Ich bin verliebt. Ja, schon wieder. Aber habt ihr die wunderschöne SINNERLIG Kollektion von Ikea, die im August erscheinen soll, schon entdeckt? Meine Güte, am liebsten würde ich alles davon haben wollen. Das langweilige und angestaubte Image, was Kork die letzten Jahre begleitete, dürfte somit nun endgültig passé sein!

Schon ein bisschen überraschend, diese großflächige Verwendung von Kork als Oberfläche und bei den Möbeln, aber ich finde das Revival einfach gelungen und mag, dass es nun so modern und vielgestaltig daherkommt. Auf jeden Fall lohnt es sich, bei diesem Trend einmal genauer hinzusehen, denn Kork zeigt eindrucksvoll wie vielfältig seine Eigenschaften sind, nämlich schön leicht, nachhaltig, warm und sinnlich und bekommt deshalb lauter neue Aufgaben verpasst. Zum Beispiel eine meiner weißen Etageren aufzuhübschen. Eine Arbeit von wenigen Minuten und geringem Aufwand. Wollt ihr auch?





Du brauchst:

○ Etagere (z.B.HIER* )
Korkplatte, 5mm*
○ Teppichmesser
○ doppelseitiges Klebeband
○ Bleistift, Holzstab


So geht´s:

Zerlegt die Etagere in Einzelteile, sodass ihr die einzelnen Teller nehmen könnt und sie zum Anzeichen auf die Korkplatte legt. Nun mit dem Tapentenmesser die Korkkreise ausschneiden und eventuell den Rand mit feinem Schleifpapier etwas anschleifen.
Doppelseitiges Klebeband auf die Rückseite des Korks anbringen und diese auf die Teller kleben.
Die Löcher in der Mitte mit einem Holzstab oder ähnlichem "vorbohren" und die Etagere wieder zusammenbauen.



 Vom Baum ins Wohnzimmer

Kork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen, die vorwiegend im Mittelmeerraum wächst. Ein solcher Baum kann bis zu 200 Jahre alt werden, denn um die Korkrinde zu ernten, wird er nicht gefällt sondern sorgsam geschält. Für die erste Ernte dauert es ca. 25 Jahre und erst 9 Jahre später, wenn sich die Eiche regeneriert hat und eine neue Rinde entstanden ist, wiederholt sich dieser Vorgang. Somit ist die Korkgewinnung eine der umweltfreundlichsten Ernteprozesse der Welt.

Ein toller Bericht zu der Korkernte in Portugal habe ich bei Luzia Pimpinella ( HIER) gefunden. Schöne Bilder und interessant zu sehen, woher das Naturmaterial kommt.



Viel Spaß beim Nachmachen und einen entspannten Abend!
Rebecca

* Der Beitrag enthält Affiliate Links. ( Mehr Informationen.)








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